Werbemarkt Trend

Werbemarkt Trend Januar 2016

 

Highlights im Januar

Der Werbemonat Januar verzeichnet einen Werbedruck von 327.4 Millionen Bruttofranken. Dies entspricht fast exakt dem Wert des Vorjahresmonats (-0.3%). Bei zehn Branchen fiel der Werbedruck im aktuellen Monat im Vorjahresvergleich schwächer aus. Die grössten Steigerungen verzeichnen einige kleinere Werbemärkte. Besonders ins Gewicht fällt die Produktgruppe Politische Kampagnen mit einem Plus von 180 Prozent. Lesen Sie mehr über die werbliche Präsenz der politischen Gegner.

 

Werbedruck im Gesamtmarkt

Entwicklung des Werbedrucks per Januar 2016

Sauberkeit und Mobilität hoch im Kurs

Die grössten Zunahmen im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnen die Branchen Verkehrsbetriebe (+79.5%), Reinigen (+76.6%), Medien (+54.4%) und Tabakwaren (+47.3%). Den kleinsten Zuwachs weisen hingegen die Branchen Energie (+4.2%), Persönlicher Bedarf (3.9%) und Veranstaltungen (+1.5%) auf. 

Im Winter nichts los in der Baubranche

Den grössten Rückgang zeigt die Branche Bauen, Industrie, Einrichtung mit einem Minus von 17.8%. Weitere Abnahmen verzeichnen die Branchen Nahrungsmittel (-13.1%), Finanzen (-12.9%) und Dienstleistung (-12.3%). Nur kleine Veränderungen zeigen die Branchen Detailhandel (-4.4%), Freizeit, Gastronomie, Tourismus (-3.4%) und Mode & Sport (-3.3%). Offensichtlich herrscht auch hier winterliche Werbeflaute.

 

Werbedruck in den Branchen

Werbedruck in den Branchen mit Vorjahresvergleich

 

Top 10 des Monats

Die Top Werbetreibenden und meistbeworbenen Produkte sowie Dienstleistungen (ohne Sortiments- und Imagewerbung) im Januar

 

Eidgenössische Abstimmungen vom 28. Februar 2016

Die Produktgruppe Politische Kampagnen zeigt ein markantes Plus von 180 Prozent. Dieser massive Anstieg ist auf die kommende eidgenössische Abstimmung am 28. Februar 2016 zurückzuführen.

Sanierung Gotthard-Strassentunnel

Der grösste Werbedruck wurde im Januar mit 0.82 Millionen Bruttofranken für die Volksinitiative für die Sanierung des Gotthard Strassentunnels (offiziell: Änderung vom 26. September 2014 des Bundesgesetzes über den Strassentransitverkehr im Alpengebiet) verzeichnet. Genau 55 Prozent des Werbedrucks für diese Initiative können der Ja-Kampagne und 45 Prozent der Nein-Kampagne zugeordnet werden.

Durchsetzungsinitiative

An zweiter Stelle der Top 2 im Abstimmungskampf folgt die Durchsetzungsinitiative (offiziell: Volksinitiative zur Durchsetzung der Ausschaffung krimineller Ausländer) mit einen Bruttowerbedruck von 0.74 Millionen Bruttofranken. Bei der Durchsetzungsinitiative kann dieser Betrag sogar zu 66 Prozent der Ja-Kampagne zugeteilt werden. Nur 34 Prozent des Werbedrucks erfolgte auf der Nein-Seite. Man darf gespannt sein, ob sich die Werbeverteilung im Abstimmungsergebnis widerspiegelt.

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